Vom vernetzten Bus zum einheitlichen IP-Netzwerk
Bus und Service AG (BuS) Chur entwickelt gemeinsam mit onway die Fahrzeugvernetzung weiter: Mit einem einheitlichen IP-Netzwerk, 5G, CAN/FMS und einer Container-Plattform entsteht eine zukunftsfähige Basis für den schrittweisen Ausbau digitaler Systeme im Bus.
Vom vernetzten Bus zum einheitlichen IP-Netzwerk
Die Digitalisierung bei Bus und Service AG (BuS) Chur schreitet konsequent voran. 2023 wurde das neue Ticketingsystem mit zuverlässiger Konnektivität versorgt, zum Fahrplanwechsel 2024/25 folgte das flächendeckende Passagier-WLAN. Mit der anstehenden Busbeschaffung in diesem Jahr wird der nächste logische Schritt angegangen: ein durchgängiges IP-Netzwerk im Fahrzeug.
Mehr Systeme, aber nur ein Netzwerk
Gemeinsam mit den BuS-Fachverantwortlichen hat Roger Senti, Leiter Angebotsplanung und Technik bei BuS, eine Bestandsaufnahme gemacht. Fahrgastzählung, Videokameras, Werbescreens und Fahrgastanzeigen sollen künftig in ein gemeinsames IP-Netzwerk eingebunden werden. Das schafft Übersicht und vereinfacht Betrieb, Wartung sowie zukünftige Erweiterungen erheblich. Roger Senti erklärt: «Wir möchten einen grossen Schritt hin zu einem einheitlichen IP-Netzwerk machen. onway unterstützt uns dabei, das Grundgerüst ausbaufähig zu gestalten und die Migrationen Stück für Stück bzw. Bus für Bus zusammen mit uns umzusetzen.»
Wir möchten einen grossen Schritt hin zu einem einheitlichen IP-Netzwerk machen. onway unterstützt uns dabei, das Grundgerüst ausbaufähig zu gestalten und die Migrationen Stück für Stück bzw. Bus für Bus zusammen mit uns umzusetzen.

Zukunftsfähiges Netzwerkkonzept
onway erarbeitet ein auf die Bedürfnisse von BuS abgestimmtes und zukunftsfähiges Netzwerkkonzept. Neben den Routern und Antennen übernimmt onway auch die Lieferung, Konfiguration und den Betrieb von ein bis drei Managed Switches pro Fahrzeug. Damit liegt die gesamte Netzwerkverantwortung im Fahrzeug bei onway, von der Planung bis zum laufenden Betrieb.
Neu hinzu kommt die CAN/FMS-Schnittstelle, die den Zugriff auf Fahrzeugdaten ermöglicht. Gleichzeitig wird der bisherige LTE-Anschluss auf 5G umgestellt, was mehr Bandbreite und bessere Latenz für alle darüber laufenden Anwendungen bringt.
Container als Plattform für Fremdsoftware
Die auf den onway-Routern vorbereitete Container-Plattform ermöglicht, dass Drittsoftware sicher und isoliert betrieben werden kann. BuS gewinnt damit die Flexibilität, herstellerspezifische Applikationen zu integrieren, ohne dafür separate Hardware einplanen zu müssen.
Migration im laufenden Betrieb
Der schrittweise Ansatz – also Bus für Bus – ist dabei kein Kompromiss, sondern Methode: Er erlaubt es, Erfahrungen aus frühen Umstellungen direkt in die nächsten Fahrzeuge einfliessen zu lassen und den Betrieb zu keinem Zeitpunkt zu unterbrechen.
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Dirk Güthlin
Account Manager Traffic Solutions
Beat Stettler
Managing Director